Spiraldynamik

Das Konzept der Spiraldynamik ist angelehnt an das Spiralprinzip, das sich in der Natur vielfältig wieder findet – man betrachte z.B. makroskopisch den Aufbau von Tiefdruckgebieten, Schnecken und Pflanzen oder mikroskopisch die DNA-Doppelhelix und Muskelfasern. Hier finden sich Wunderwerke, die sich im Detail um zwei Pole drehen und dabei volle Beweglichkeit und maximale Stabilität aufweisen. 

Im menschlichen Körper wirkt die Muskulatur ebenfalls spiralförmig auf die Gelenke ein. Daher macht man sich in der Physiotherapie das Prinzip der Spiraldynamik zunutze und ordnet Körperbewegungen darin ein. Komplexe Bewegungsabläufe werden auf diese Weise analysiert. Auch hier finden Bewegungen zwischen zwei Polen im dreidimensionalen Raum um drei Achsen statt, wie z.B. die Rumpfrotation zwischen Schultergürtel und Becken. Eingeschränkte Bewegungsfreiheit wird mithilfe der Spiraldynamik diagnostiziert und rehabilitiert. Für alle Bereiche des Körpers ist dieses Prinzip anwendbar – vom Fußgewölbe über den Beckenboden bis hin zum Schultergelenk.