Autogenes Training

In unserer Praxis wenden wir autogenes Training häufig als ein Element unseres Behandlungskonzeptes an. Durch die Konzentration auf den eigenen Körper im Raum wird eine Selbstentpannung erreicht. Diese kann bei Kindern und Erwachsenen helfen, über Muskelentspannung auch psychische Verspannungen zu lösen und dadurch körperliche Beschwerden zu lindern. Voraussetzung für das autogene Training bei Kindern ist, dass das Kind Entspannungssituationen als angenehm erlebt und diesen Ansatz kennen lernen will. Ähnlich wie bei den Übungen für Erwachsene geht es um eine möglichst gute Entspannung. Das Kind soll zu innerer Ruhe finden und frei sein von Leistungsdruck oder Angst und anderen Problemen des Alltags. Während der Entspannung kommt es zu Veränderungen im Körper, die zu einem Schwere- und Wärmegefühl führen. Eine entsprechend ruhige Umgebung, um die Stille „lebendig“ werden zu lassen, ist bei Kindern Voraussetzung. Je jünger ein Kind ist, umso kürzer und sanfter ist die Übung. Gespräche und verbale Begleitung sind ein wichtiger Bestandteil dieser Methode.


Autogenes Training kann bei verschiedensten Symptomen eingesetzt werden:

  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerz
  • Bluthochdruck
  • Verdauungsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Wahrnehmungsschwierigkeiten